Preisänderungen der Deutschen Bahn 2014

Ein Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn mit Informationen zu den Bahnpreisen.
An den Fahrkartenautomaten erhalten Sie Informationen zu den Bahnpreisen und können direkt buchen.

Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 ändern sich die Bahnpreise: Für die Fahrkarten im Nahverkehr werden durchschnittlich 1,9 Prozent höhere Preise fällig. Vor allem das Schönes-Wochenende-Ticket wird teurer. Im Fernverkehr steigen die Preise in der 2. Klasse nicht an. Dagegen müssen Kunden, die in der 1. Klasse reisen mehr zahlen – dafür erhalten sie allerdings kostenlosen Internetzugang und Gratis-Reservierungen.

Die neuen Konditionen der Bahn im Überblick

Ob auch Sie von den Preisänderungen der Deutschen Bahn betroffen sind finden Sie in diesem Überblick zu den Preisänderungen 2014.

Preisänderungen im Nahverkehr:

Die Verkehrsverbünde legen ihre Ticketpreise eigenständig fest. Gelten diese nicht, wird eine Fahrkarte um durchschnittlich 1,9 Prozent teurer: Während die Normalpreise in der 1. und 2. Klasse um etwa 2,9 Prozent ansteigen, bleiben Zeitkarten für Ausbildungs- und Berufspendler stabil.

Schönes-Wochenende-Ticket:

Das galt bisher für bis zu 5 Personen und kostete pauschal 44 Euro.
Ab Mitte Dezember ändert sich die Berechnung: Für die erste Person wird ein Grundbetrag von 40 Euro verlangt, jeder Mitfahrer zahlt 4 Euro dazu. Verreisen 5 Personen mit dem Schönes-Wochenende-Ticket werden also 56 Euro fällig – eine Steigerung um etwa 27 Prozent.

Preisänderungen bei den Ländertickets:

Die Preise der Ländertickets setzten sich schon in der Vergangenheit aus einem Grundpreis plus Aufschlag pro Mitreisenden zusammen. Nun erhöht die Bahn zum Teil die Grundpreise, bei anderen die Preise für die Mitfahrer.

Anhebung des Grundpreises um 1 Euro:

Anhebung des Mitfahrerpreises um 1 Euro:

Wer mit dem Quer-durchs-Land-Ticket wochentags Regionalfahrten durch Deutschland macht, muss nicht mehr dafür bezahlen.

Zeitkarten und Bahncards:

Die Preise für Streckenzeitkarten im Fernverkehr und für die BahnCard bleiben stabil. Das gilt auch für die Zeitkarten von Ausbildungs- und Berufspendlern.

Preisänderungen auf Fernstrecken:

Positiv: Die Fahrkarten in der 2. Klasse werden nicht teurer.
Für Fahrgäste der 1. Klasse kosten Fernreisen mit der Bahn dagegen mehr. Sie müssen durchschnittlich 2,9 Prozent mehr bezahlen. Im ICE können sie dafür kostenlos im Internet surfen. Sitzplatzreservierungen sind ebenfalls gratis.

Sparpreise:

Die Sparpreis Tickets der Bahn werden auf Fernstrecken angeboten. Hier werden die Preise stabil und günstig bleiben: Sie kosten 29 Euro, besonders kurze Verbindungen 19 Euro. Die Servicegebühr von 5 Euro – bisher von DB-Agenturen, Reisezentren und im Telefonservice erhoben – entfallen komplett.
Übrigens: In Vergleichsportalen für Fernbusse sind auch begrenzte Sparpreis-Kontingente zu finden.

Kreditkartengebühren:

Schon ab Anfang November berechnet die Bahn ein sogenanntes Zahlungsmittelentgelt, wenn Paypal oder Kreditkarten zur Bezahlung eingesetzt werden. Ab 50 Euro Einkaufswert werden maximal 1 Prozent davon verlangt – höchstens 3 Euro.
Kreditkartenzahler im Zug müssen die Gebühr nicht bezahlen. Auch bei internationalen Verbindungen, im Nahverkehr und beim Kauf von Reservierungen wird das Zahlungsmittelentgelt nicht erhoben.

Preisänderungen beim Umtausch und Erstattung:

Hier steigen die Gebühren in Abhängigkeit vom jeweiligen Ticket von 15 auf 17,50 Euro.

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