Viele Gründe zum Jubeln: Bahnkunden sparen jetzt richtig

Ein Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn mit Informationen zu den Bahnpreisen.
An den Fahrkartenautomaten erhalten Sie Informationen zu den Bahnpreisen und können direkt buchen.

Im Kampf der Mobilitätsanbieter um Marktanteile purzeln die Preise: Obwohl die Deutsche Bahn im ersten Halbjahr 2016 einen neuen Fahrgastrekord verzeichnete, muss sie im Wettbewerb mit Fernbussen, Mitfahrzentralen und Billigfliegern ihre Angebote weiter verbessern. Um Kunden zu binden und zu gewinnen, hat sie vor kurzem einige Maßnahmen angekündigt, von denen vor allem Sparpreisnutzer und Bahncard-Inhaber profitieren werden.

Sparpreise

Die aktuelle Kampfpreis-Aktion der Deutschen Bahn geht in eine neue Verlängerung. Bis zum 12. September gibt es für viele IC- oder ICE-Verbindungen einen Sparpreis von 19,- Euro. Der Konzern hat bisher über fünf Millionen von diesen Aktionsfahrkarten verkauft und damit viele Kunden gewonnen. Zwar drückt dieser Preis auch den Umsatz pro Kunde, aber insgesamt sei die Bahn damit zufrieden, so Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende der DB Fernverkehr AG.

Einen Wermutstropfen gibt es aber. Es wird in Zukunft nicht mehr möglich sein, die Sparpreis-Tickets noch am Reisetag umzutauschen oder zurückzugeben.

Bahncards

Endlich! Seit Einführung der Bahncard 25 und der Sparpreise wunderten sich die Kunden, warum die Inhaber der klassischen Bahncard 50 keine Rabatte beim Kauf eines Schnäppchen-Tickets bekamen – im Gegensatz zur billigeren Bahncard 25. Dieser Unsinn ist vorbei. Ab August 2016 bekommen die 1,3 Mio. Bahncard 50-Besitzer dauerhaft zusätzlich 25 Prozent Ermäßigung auf den Sparpreis. So ist sichergestellt, dass die Kunden mit Bahncard 50 immer den günstigsten Preis bekommen.

Junge Bahnreisende unter 26 Jahren müssen für eine „My Bahncard 50“ ab dem 1. September nur noch 69,- Euro statt bisher 127,- Euro bezahlen. Die „My Bahncard 25“ kostet dann nur noch 39,- Euro. Testweise gibt es auch Vergünstigungen für reisefreudige Senioren ab 60 Jahre und Käufer einer Probe-Bahncard.

Reservierungen, Bordzuschlag und Frühbuchung

Die weiteren Maßnahmen betreffen nur die wenigsten Kunden. Nachteilig ist, dass der Ticketkauf im Zug ab August teurer wird. Der Bordzuschlag kostet dann 12,50 Euro statt wie bisher 7,50 Euro. Die Bahn will zum einen die Kunden zum Kauf eines Handy-Tickets motivieren. Zum anderen sollen die Zugbegleiter mehr Zeit für Service und Beratung der Fahrgäste bekommen.

In der 1. Klasse soll es unattraktiver werden, mehr als einen Sitzplatz pro Ticket zu reservieren. Deswegen steigt die Gebühr für eine Platzreservierung ohne Ticketkauf von 4,50 Euro auf 5,90 Euro. Damit soll die Sitzplatzverfügbarkeit erhöht werden. Seit Ende 2014 ist eine Reservierung beim Kauf eines 1.Klasse-Tickets bereits im Fahrpreis enthalten, und Inhaber einer Bahncard 100 First bekommen seit diesem Juni 100 kostenlose Reservierungen pro Jahr.

Eine gute Nachricht gibt es für Frühbucher: Ab Jahresende können Sie Sparpreise nun auch im Internet schon ein halbes Jahr vor der Reise kaufen, und mit den kontingentierten Angeboten sparen.

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